Die Feldenkrais-Methode

... möchte über sanfte, einfache Bewegungen jedem Menschen die Möglichkeit geben, etwas Neues in sich zu entdecken und sich ganzer zu fühlen.

Sie ist eine im tiefen Sinne ganzheitliche Methode. Ganzheitlich bedeutet zum einen, dass der Mensch als untrennbare Einheit von körperlicher, psychischer und geistiger Ebene gesehen wird.

Darüber hinaus bedeutet Ganzheitlichkeit in der Feldenkrais-Methode auch, dass diese Ebenen nicht nacheinander oder gar hierarchisch bearbeitet werden, sondern parallel, möglichst gleichzeitig respektiert und angesprochen werden. Der praktische Ansatz der Methode liegt zwar in der Bewegung, der Fokus ist aber das damit verbundene Denken und Fühlen.

So lernt man mit der Feldenkrais-Methode nicht nur sich leichter und geschmeidiger zu bewegen, sondern auch gesünder und effektiver zu denken und sich angenehmer und wohler zu fühlen.

Das eigene Entdecken

Ein weiterer wichtiger Unterschied der Feldenkrais-Methode zu anderen körperorientierten Methoden ist, dass es keinen Übungsleiter gibt, der eine Bewegung oder Stellung vormacht.

Die Kursteilnehmer werden angeleitet über das eigene Spüren selbst Zusammenhänge zu entdecken. Damit wird äußerst wirksam verinnerlicht, welche Bewegung, Denkweise und Gefühle hilfreich sind und welche nicht. Dieser Weg des eigenen Entdeckens macht unabhängiger und freier.

Tatsächlich ist dies eine häufige Empfindung nach dem Praktizieren von Feldenkrais: Meist fühlt man sich leichter, freier, gelassener und sicherer.

 

Gut zu wissen

Weitere Informationen zu Moshé Feldenkrais, dem Begründer der Methode finden Sie hier.

Wollen Sie mehr über die Methode und ihren Begründer lesen, besuchen Sie bitte die Website des Feldenkrais Verbandes Deutschland.